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EBONY WALL

In Sachsen, wo die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen. Diese Aussage kann man nur bestätigen, aber erschwerend kommt noch hinzu, dass diese Mädels singen können und Sachsen/Voigtland auch einer der musikalischen Hotspots  im Osten Deutschlands ist.
Annaberg Buchholz ist die Heimat von EBONY WALL


Wenn man die Möglichkeit hat,
die Gruppe um Sängerin Nina und Bandleader Ronny live zu erleben,
dann wird einem bewusst, warum es die Band 2016 bis ins Finale des german W*O*A Metal-Battle zum DONG Open Air schaffte. 


Der Bandgründer Ronny Schuster schafft es, seine musikalisch, komplexen Ideen mit den richtigen Partnern qualitativ hochwertig auf die Bühne und das Album zu bringen. 
Ebenholz (Ebony) ist ein Holz, das oft bei Intarsien Verwendung findet, die für eine zeitliche Ewigkeit stehen.


Mit Ihrem Debütalbum "Time" bohren, die 2011 gegründeten, Ebony Wall mal ein richtig fettes Brett. In Ihrer musikalischen Selbstauskunft bezeichnen Sie Ihren Sound als Melodic und/oder Syphonic Metal. Auf der Bühne fahren die Ebonys richtig auf. Displays Ihres Albumcovers, Drums, zwei Gitarren, Keybord und Bass sind Grundvoraussetzung für einen straighten Sound. 

Düster geschminkte Gesichter, Männer in Pastorenklamotten und eine auf die Musik abgestimmte Bühnenshow machen den Auftritt von Ebony Wall zu einem perfekten Erlebnis. Für mich darf man getrost noch den Begriff Power zur Genrebezeichnung dazusetzen.

Im Mittelpunkt agiert Sängerin Nina dominant und überzeugt mit einer kraftvollen Stimme. Links und rechts flankiert von Yves (Growles) umd Ronny (Klargesang), spielen sich die Männer an den Gitarren die Gesangsparts zu, so nach dem Motto "Guter Ronny-böser Yves" und mittendrin Nina mit Ihrem Gesang der mal flehend, mal frech, mal besinnlich aber immer sehr schön den gesanglichen Rahmen des Gesamtkunstwerkes EBONY WALL bildet.

In den Arrangement fällt auf, dass neben den Gesangsparts harte Gitarrenriffs sich mit melodischen Gitarrensolis abwechseln. Die Band geht so gar einen Schritt weiter, und räumt dem Keyboard, meist im Orgelmodus, das gleiche Recht wie den Gitarren ein, und gestattet diesem Instrument ab und an einen kurzen Soloausflug.

Nun gibt es ja Kollegen der schreibenden Zunft, für die Keybords nix mit Metal zu haben. Aber die musikalischen Einflüsse von Nightwish und Powerwolf tun dem Sound der Annaberger keinen Abbruch.

Als Support von Xandria und Sorronia in Markneukirchen habe ich Ebony Wall das erste mal live erleben dürfen, und von da an ist es mir eine Ehre Ihren Weg begleiten zu dürfen.

Neben dem 2015er Debütalbum "TIME" zeugt die Zusammenarbeit mit Stephan Dietrich
(Ex- Alpha Tiger) für die Single NIGHTFALL von der Qualität der Band. Aus dieser Zusammenarbeit wurde ein neues musikalisches Projekt geboren. TURBOKILL wurde von zwei EBONYs und Stephan aus der Taufe gehoben.

"TIME" überzeugt auf der ganzen Linie und stellt sich mit musikalischer Qualität auf ein hohes Niveau. Die Arrangements der Titel auf dem Silberling bieten für jeden Geschmack etwas, und es gibt nicht viele Bands die es schaffen, das Instrumentarium und den Gesang so zusammen zu führen, dass beim Hörer viele Gefühle angesprochen und die Power einerseits und eine epische  Nuance zu einer Einheit verschmelzen, das aber nie verspielt wirkt.