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SORRONIA

Powerfull Symphonic Metal from Hungary - more than talents

Mit "Words of Silence" warf die ungarische Band Sorronia Ihren Hut in den Ring und fand bereits internationale Beachtung. Derzeit gibt es eine rege Disskussion im Netz ob Bands wie Sorronia female fronted Metalbands genannt werden sollen und/oder dürfen.

Ich beteilige mich an dieser Diskussion nicht, weil ich immer von Musikgenres spreche, und es steht mir auch nicht zu, Bands in die so genannten Schubladen zu pressen. 

Jedenfalls steht  dieser Symphonic Metal Band eine Frau mit einer wunderbaren Stimme vor.


Es war einer dieser wunderbaren Zufälle, das ich auf Sorronia aufmerksam wurde. Bei der Internetrecherche stieß ich auf das Video zu "Enemy of yourself".

 
Der Einstieg war wuchtig mit hartem Gitarrenriff und einer Powerlinie mit Bass und Schlagzeug. Im Film, der im Sepaton gehalten ist, läuft eine Frau mit verbundenen Augen rückwärts. Der Kontrast zwischen der Engelsstimme von Sängerin Anna und dem knallharten Powermetallinien Ihrer Bandkollegen, zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Album und wird im Video cineastisch sehr gefühlsbetont umgesetzt.

Faszinierend ist auch, dass die Ungarn in Ihren Songs die Spannungsbögen durch gezielte Tempiwechsel, harte Breaks und den sparsamen aber gezielten Einsatz der Pianoparts so aufbauen, dass man gerade ins Traumland entfliehen möchte, sich aber nicht traut, weil Du im nächsten Moment brachial auf den Boden der Realitäten zurück geholt werden wirst.

Ich glaube es gibt kein Genre, wie den Symphonic Metal, wo man so stark mit den Szenegrößen und großen Sängerinnen verglichen wird. Ich bin aber sicher, dessen waren sich die Ungarn bewusst, dass sich Anna und Ihre Kollegen Nightwish, Xandria, Evanescence, Tarja oder Amy Lee in der Arena des Symphonic Metal gegenüber sehen. 

Wenn Du ein sehr gutes Album auf den Markt bringst, das musikalisch hochwertig ist, und Du dann durch Europa als Support mit Nightwish und Xandria tingelst, dann musst Du eine ganze Menge richtig gemacht haben.
Für mich stand schnell fest das Sorronia einen erfolgreichen Weg einschlagen werden und so begann frühzeitig unser Support für die ungarischen PowerSymphonicer. 

Ich hatte die Ehre Sorronia bei einem Xandriakonzert (lokaler Support waren Ebony Wall*) zu erleben und muss sagen, dass die Band live die "Worte der Stille" sehr gut auf die Bühne bringen. Die Sängerin ist mit Ihrer Stimme eine Wohltat und bietet auch was für das Auge.
Ein weiteres Schmankerl sind zweifelsohne die Gitarrenriffs und -solis. 

Träumen, Headbangen und Zufriedenheit, alles zusammen? Das sind ja drei Dinge auf einmal, das geht nun wirklich nicht!
SORRONIA - doch es geht!                                                           *) EBONY WALL - auch ein NEBerlin Support

Sorronia (Hungary)

album: Words of Silence
single:  Forsaken Tale

Label:  Bakerteam Records

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