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NEB hat für Euch reingehört und abgenickt

Wenn die eine oder andere neue CD in unserem Player Ihre Runden dreht, und wir diese dann für gut befinden, werden wir hier darüber berichten. Natürlich ist es immer unsere persönliche Meinung. Ohne eine Garantie auf Vollzähligkeit unserer Reviews und/oder Rezensionen ist und bleibt das geschriebene immer subjektiv und wir maßen uns nicht an, hier von Kaufempfehlungen zu sprechen. Dem Einen gefällts und dem Anderen halt nicht! Alle vergangenen Berichte findet Ihr auch in unserem Archiv zum download!184©


Woran liegt es, dass ich beim Hören von Honeymoon Disease unweigerlich an amerikanische Autos, Sonnenbrillen, Liebe und Blumen denken muss? Sicher an der Musik die stramm vorwärts marschiert. Die klassische Besetzung mit Gitarre, Bass Drums und Gesang kommt trotz treibender Instrumentationsbasis leicht daher. Ich gehe mal davon aus, das Outfit, der Sound und die markanten Stimmen von Jenna und Acid beim Zuhörer unweigerlich das Feeling der 70er Jahre  aufkommen lassen soll. Wenn dem so ist, haben die 4 Schweden alles richtig gemacht. Das 2014 gegründete Quartett setzte mit den Alben „ The Trancendence“ und „Past Human, Mostly Beast“ in den Jahren 2015 und 16 mehr als nur eine Duftmarke. Im Mai und Juni gehen die Honeymoons mit Ihrem Muskelrock auf Europatour, die auch in einige deutsche Städte führt. 

Nun ist es an der Zeit an das Übersinnliche zu glauben, Denn so viele Zufälle kann es gar nicht geben…
Als ich mir 2015 das bei Napalm Records erschienene Trancendence Album orderte und schätzen lernte, war nicht geplant diese zwei Bands gemeinsam zu besprechen, denn Black Haze aus Rostock lernte ich erst 2017 bei einer Red Poison Party kennen. Nicht nur dass es meiner Meinung nach zwischen beiden Bands einige musikalische Schnittmengen gibt, NEIN auch Black Haze gründete sich im Jahre 2014… 

Stetes Wasser höhlt den Stein… So könnte man kurz und knapp die Wirkung von Black Haze auf Dein Ich beschreiben. Ich war noch nie ein Freund davon Bands in Schubladen zu kategorisieren. Auf Ihrer FBseite bezeichnen sich die sympatischen Rostocker als Stoner Rock Band. Eine Briese Doom angegroovt und alles mit einem Schuss Psychedelic abgeschmeckt, und fertig ist ein Mix der Dich wie bei Honeymoon in eine andere Sphäre beamt. 

Der Stimmumfang und die -nuancen von Frontmann Señor Major Mustache passen sich gut den instrumentalen Passagen seiner Musikerkollegen an. Mut zum Experiment beweisen die Jungs auch beim Einsatz der Cowbell, und bei Catch the ride erkennt der geneigte Hörer bei einigen Passagen eine klare Gesangsstimme die stellenweise den Señor auch Easy Listening singen lassen könnte 😉.   

Lässt man sich unvoreingenommen auf die Musik von Honeymoon Diseas und Black Haze ein kann man wunderbar dem Alltag entfliehen und sich selber von außen betrachten. 

 

© Foto & Text Frank Schneider NEBerlin.de
© Foto Honeymoon Disease by Anders Bergstedt
Black Haze & Honeymoon Disease
Stoner & Rock oder die Retroreise in Dein anderes Du
NEBmusic Honeymoon Disease _ Black Haze.pdf (657.76KB)
Black Haze & Honeymoon Disease
Stoner & Rock oder die Retroreise in Dein anderes Du
NEBmusic Honeymoon Disease _ Black Haze.pdf (657.76KB)


Rezensionsarchiv

Theatr of Dimensions by Xandria
Albumreview © NEBerlin Frank Schneider
NEBNews Xandria.pdf (1.13MB)
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Albumreview © NEBerlin Frank Schneider
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